Pilgern heute

In den letz­ten 20 Jah­ren hat das Pil­gern in Euro­pa einen regel­rech­ten Boom erlebt. Unzäh­li­ge Men­schen, die auf dem Jakobs­weg in Spa­ni­en unter­wegs sind, wur­den nicht zu letzt neu­gie­rig durch die Bücher Pau­lo Coel­hos, Shir­ley Mac Lai­nes und Hape Kerkelings.

Das Buch „Auf­bruch zur Acht­sam­keit“ (Kreuz-Ver­lag), das der bekann­te Fern­seh­jour­na­list Franz Alt gemein­sam mit dem Pil­ger­pas­tor der Nord­kir­che Bernd Loh­se ver­öf­fent­licht hat, führt in die Tie­fen des Pil­gerns ein und gibt Erfah­rungs­be­rich­te. Die­ses Buch gibt auch Ant­wort auch auf die Fra­ge, wes­halb Pil­gern heu­te so vie­le Men­schen anspricht. (Im Buch­han­del oder im Kir­chen­shop als Taschen­buch erhält­lich für 9,99 €)

Es muss nicht immer Spa­ni­en sein. Der nächs­te Pil­ger­weg beginnt direkt vor Ihrer Tür. Denn in einem Men­schen selbst wächst die Idee, sich auf einen Pil­ger­weg zu machen. Ein dich­tes Netz an Pil­ger­we­gen durch­zieht Euro­pa. Wich­ti­ge Pil­ger­zie­le sind Sant­ia­go de Com­pos­tel­la, Nidar­os (Trond­heim), Rom, Iona, St. Andrews, Can­ter­bu­ry oder das schwe­di­sche Vads­tena. In Nord­deutsch­land gibt es eine Fül­le an Wegen. Und es gibt vie­le kur­ze ange­bo­te: Tages­we­ge, Halb­ta­ges­we­ge, abend­li­che Wege. Schau­en Sie mal unter den Ter­mi­nen auf der Start­sei­te nach. Auch einen Tages­weg zu gehen, bringt vie­len Men­schen schon die gewünsch­te Ruhe, Ent­span­nung und geist­li­che Vertiefung.

Ein­fach auf­bre­chen und los­ge­hen heißt die Devi­se. Ent­we­der allein, oder auch in der Grup­pe unter fach­kun­di­ger Anlei­tung. Auch der längs­te Weg beginnt mit dem ers­ten Schritt.

Unter aktu­el­len Ter­mi­ne fin­den Sie Ange­bo­te an beglei­te­ten Pil­ger­wan­de­run­gen. Hier ist dann jeweils eine erfah­re­ne Per­son dabei, die meist mit einer klei­nen Andacht beginnt und auch auf dem Weg Impul­se anbietet.