Nach dem Weg

Zurückkehren ist nicht immer einfach. wer lange auf einem Pilgerweg unterwegs war, hat viel erlebt. Er/sie braucht Gesprächspartner, menschen, die verstehen, was Pilgern bedeutet. Wo findet man die?

In Hamburg gibt es zwei phantastische Treffpunkte für Pilgernde nach dem Weg: den „Pilgerstammtisch“ http://www.pilgerstammtisch-hamburg.de, der sich einmal im Monat im Café Sternchance (U/S-Bahn Sternschanze) trifft, und die „Pilgervesper“, die an jedem ersten Donnerstag im Monat um 18 Uhr in der Hauptkirche St. Jacobi stattfindet. Nach der Vesper gibt es ein Abendbrot, bei dem man viele Pilgernde treffen kann.

Für ein Seelsorge-Gespräch steht Pilgerpastor Bernd Lohse bereit. Er ist unter 040-30373713 oder lohse@jacobus.de zu erreichen.

Nach dem weg ist für viele ja: vor dem Weg. Aber: nimm dir Zeit, das, was du erlebt hast, zu verarbeiten. Ideal ist es, ein Tagebuch zu schreiben, bzw. hinterher einen Reisebericht. Unterwegs kann man sich ja Notizen machen.

Ein Fotobuch vom Pilgerweg ist ein kostbarer Schatz. Es bringt dir die Momente, Stimmungen und Gespräche zurück, die du erlebt hast.

Man lebt sein Leben immer vorwärts, aber begreifen können wir es nur rückwärts. Also nimm dir Zeit für die Rückschau und teile sie gerne mit anderen.

Viele Pilger/innen erleben besondere, auch mystische Momente auf dem Weg. Es gibt Begegnungen, die man nicht vergessen mag und „Engelsmomente“. Im Pilgerzentrum St. Jacobi Hamburg (Pilgerkapelle) gibt es ein Buch, in das die Pilgernden ihre Erzählungen schreiben können und so mit anderen Pilgern teilen. Wir sammeln auch Postkarten von unterwegs, Mitbringsel (auch Steine) und Berichte (gerne auch per e-mail).

Zu verstehen, was die Pilgerwege mit Menschen machen, ist eine große und respektvolle Aufgabe. Das Pilgerzentrum will helfen, dass die Pilgerwanderung erforscht und poetisch verarbeitet werden kann. Verstehen ist eine Form die Wahrheit wahrhaftiger zu machen. Das Herz weiß alles besser und begreift doch die Wahrheit erst mit Hilfe des Verstandes.