Die Geschichte des Pilgerns

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Pilgerns ist wie ein Puzzle – und es ergibt sich, je mehr Einblick ein jeder bekommt, ein Mosaik der Kulturen und Zivilisationen. Seit vielen Jahrhunderten übt das Pilgern eine große Faszination auf viele Menschen aus.
Denn Pilgern und Wallfahren bedeutet, sich auf die Grundlagen des Menschseins zu besinnen. Völlig „auf-zu-gehen“- auf dem Weg – im Rhythmus des Gehens, in der Sinnlichkeit der Natur und der mystischen Aura der Tempel, Kirchen und Klöster. Grundsätzlich sucht(e) ein Pilger „heilige Orte“ auf, wenn auch eine Pilgerreise nicht nur zu einem ganz besonderen Ort sondern vor allem zu sich selbst führt(e).

Das Wort Pilger kommt aus dem Lateinischen – „peregrinus“. Klassisch bedeutet es Fremder. Pilger sein bedeutet in erster Linie Fremder sein, die Pilgerreise entsprechend eine Reise ins Fremde und Ungewisse.

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